§ 238 HGB – Buchführungspflicht
(1) Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Die Buchführung muß so beschaffen sein, daß sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann. Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen.
(2) Der Kaufmann ist verpflichtet, eine mit der Urschrift übereinstimmende Wiedergabe der abgesandten Handelsbriefe (Kopie, Abdruck, Abschrift oder sonstige Wiedergabe des Wortlauts auf einem Schrift-, Bild- oder anderen Datenträger) zurückzubehalten.
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Auf diese Vorschrift verweisen:
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HGBHandelsgesetzbuch
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Zweites Buch – Handelsgesellschaften und stille Gesellschaft · Erster Abschnitt – Offene Handelsgesellschaft · Sechster Titel – Liquidation der Gesellschaft
- § 148 – Rechtsstellung der Liquidatoren
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Drittes Buch – Handelsbücher · Erster Abschnitt – Vorschriften für alle Kaufleute · Erster Unterabschnitt – Buchführung. Inventar
- § 241a – Befreiung von der Pflicht zur Buchführung und Erstellung eines Inventars
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… Dritter Unterabschnitt – Aufbewahrung und Vorlage
- § 257 – Aufbewahrung von Unterlagen Aufbewahrungsfristen
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AOAbgabenordnung
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Vierter Teil – Durchführung der Besteuerung · Zweiter Abschnitt – Mitwirkungspflichten · 1. Unterabschnitt – Führung von Büchern und Aufzeichnungen
- § 141 – Buchführungspflicht bestimmter Steuerpflichtiger
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Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte HGB, nicht nur diese Vorschrift):
Zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 4.2.2026 I Nr. 33
Mittelbare Änderung durch Art. 59 Nr. 1 G v. 4.2.2026 I Nr. 33 ist berücksichtigt
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 9. Juli 2026