§ 50 GwG – Zuständige Aufsichtsbehörde
- 1.
- die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für
- a)
- Kreditinstitute mit Ausnahme der Deutschen Bundesbank,
- b)
- Finanzdienstleistungsinstitute sowie Zahlungsinstitute nach § 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes, E-Geld-Institute nach § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes, Wertpapierinstitute nach § 2 Absatz 1 des Wertpapierinstitutsgesetzes, Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen und Emittenten vermögenswertreferenzierter Token
- c)
- im Inland gelegene Zweigstellen und Zweigniederlassungen von Kreditinstituten mit Sitz im Ausland, von Finanzdienstleistungsinstituten mit Sitz im Ausland, von Zahlungsinstituten mit Sitz im Ausland und von Wertpapierinstituten mit Sitz im Ausland,
- d)
- Kapitalverwaltungsgesellschaften nach § 17 Absatz 1 des Kapitalanlagegesetzbuchs,
- e)
- im Inland gelegene Zweigniederlassungen von EU-Verwaltungsgesellschaften nach § 1 Absatz 17 des Kapitalanlagegesetzbuchs sowie von ausländischen AIF-Verwaltungsgesellschaften nach § 1 Absatz 18 des Kapitalanlagegesetzbuchs,
- f)
- ausländische AIF-Verwaltungsgesellschaften, für die die Bundesrepublik Deutschland Referenzmitgliedstaat ist und die der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach § 57 Absatz 1 Satz 3 des Kapitalanlagegesetzbuchs unterliegen,
- g)
- Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute mit Sitz in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, Agenten und E-Geld-Agenten nach § 2 Absatz 1 Nummer 4,
- h)
- Unternehmen und Personen nach § 2 Absatz 1 Nummer 5 und
- i)
- die Kreditanstalt für Wiederaufbau,
- 2.
- für Versicherungsunternehmen nach § 2 Absatz 1 Nummer 7 die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen,
- 3.
- für Rechtsanwälte und Kammerrechtsbeistände nach § 2 Absatz 1 Nummer 10 die jeweils örtlich zuständige Rechtsanwaltskammer (§§ 60, 163 Satz 4 der Bundesrechtsanwaltsordnung),
- 4.
- für Patentanwälte nach § 2 Absatz 1 Nummer 10 die Patentanwaltskammer (§ 53 der Patentanwaltsordnung),
- 5.
- für Notare nach § 2 Absatz 1 Nummer 10
- 5a.
- für Verpflichtete nach § 2 Absatz 1 Nummer 11 das Bundesamt für Justiz,
- 6.
- für Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer nach § 2 Absatz 1 Nummer 12 die Wirtschaftsprüferkammer (§ 57 Absatz 2 Nummer 17 der Wirtschaftsprüferordnung),
- 7.
- für Steuerberater und Steuerbevollmächtigte nach § 2 Absatz 1 Nummer 12 die jeweils örtlich zuständige Steuerberaterkammer (§ 76 des Steuerberatungsgesetzes),
- 7a.
- für Vereine nach § 4 Nummer 11 des Steuerberatungsgesetzes die für die Aufsicht nach § 27 des Steuerberatungsgesetzes zuständige Behörde,
- 8.
- für die Veranstalter und Vermittler von Glücksspielen nach § 2 Absatz 1 Nummer 15, soweit das Landesrecht nichts anderes bestimmt, die für die glücksspielrechtliche Aufsicht zuständige Behörde und
- 9.
- im Übrigen die jeweils nach Bundes- oder Landesrecht zuständige Stelle.
14
Auf diese Vorschrift verweisen:
-
GwGGeldwäschegesetz
-
Abschnitt 1 – Begriffsbestimmungen, Verpflichtete und risikobasierter Ansatz
- § 1 – Begriffsbestimmungen
-
Abschnitt 2 – Risikomanagement
- § 9 – Gruppenweite Pflichten
-
Abschnitt 3 – Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden
- § 13 – Verfahren zur Überprüfung von Angaben zum Zweck der Identifizierung, Verordnungsermächtigung
-
Abschnitt 6 – Pflichten im Zusammenhang mit Meldungen von Sachverhalten
- § 49 – Informationszugang und Schutz der meldenden Beschäftigten
-
Abschnitt 7 – Aufsicht, Zusammenarbeit, Bußgeldvorschriften, Datenschutz
-
-
AOAbgabenordnung
-
Erster Teil – Einleitende Vorschriften · Vierter Abschnitt – Verarbeitung geschützter Daten und Steuergeheimnis
- § 31b – Mitteilungen zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung
-
-
HinSchGHinweisgeberschutzgesetz
-
Abschnitt 2 – Meldungen · Unterabschnitt 3 – Externe Meldestellen
- § 21 – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als externe Meldestelle
-
-
KWGKreditwesengesetz
-
Zweiter Abschnitt – Vorschriften für Institute, Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen, gemischte Finanzholding-Gruppen und gemischte Holdinggesellschaften · 5a. – Bargeldloser Zahlungsverkehr; Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstigen strafbaren Handlungen zu Lasten der Institute
- § 25l – Geldwäscherechtliche Pflichten für Finanzholding-Gesellschaften
-
Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte GwG, nicht nur diese Vorschrift):
Zuletzt geändert durch Art. 12 Abs. 4 G v. 29.6.2026 I Nr. 197
Änderung durch Art. 41 Nr. 1 G v. 2.12.2024 I Nr. 387 mWv 6.12.2024 ist nicht ausführbar, da § 50c nicht vorhanden ist
Mittelbare Änderung durch Art. 154a Nr. 3 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1626 ist nicht ausführbar, da das geänderte G v. 21.6.2019 I 846 zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des mittelbaren Änderungsgesetzes bereits zum 1.11.2019 in Kraft getreten ist
Ersetzt G 7613-2 v. 13.8.2008 I 1690 (GwG 2008)
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 2. Juli 2026