§ 239 StGB – Freiheitsberaubung
(1) Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
- 1.
- das Opfer länger als eine Woche der Freiheit beraubt oder
- 2.
- durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung eine schwere Gesundheitsschädigung des Opfers verursacht.
(4) Verursacht der Täter durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung den Tod des Opfers, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(5) In minder schweren Fällen des Absatzes 3 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 4 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
4
Auf diese Vorschrift verweisen:
-
BJagdGBundesjagdgesetz
-
X. Abschnitt – Straf- und Bußgeldvorschriften
- § 41 – Anordnung der Entziehung des Jagdscheines
-
-
GVGGerichtsverfassungsgesetz
-
Fünfter Titel – Landgerichte
-
-
JGGJugendgerichtsgesetz
-
Zweiter Teil – Jugendliche · Zweites Hauptstück – Jugendgerichtsverfassung und Jugendstrafverfahren · Dritter Abschnitt – Jugendstrafverfahren · Neunter Unterabschnitt – Ausschluß von Vorschriften des allgemeinen Verfahrensrechts
- § 80 – Privatklage und Nebenklage
-
-
StPOStrafprozeßordnung
-
Fünftes Buch – Beteiligung des Verletzten am Verfahren · Dritter Abschnitt – Nebenklage
- § 395 – Befugnis zum Anschluss als Nebenkläger
-
Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte StGB, nicht nur diese Vorschrift):
Neugefasst durch Bek. v. 13.11.1998 I 3322;
zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 20.3.2026 I Nr. 95
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 2. Juli 2026