§ 13a BeurkG – Signieren einer elektronischen Niederschrift
- 1.
- mit ihren qualifizierten elektronischen Signaturen versehen werden oder
- 2.
- auf einem zur elektronischen Erfassung der Unterschrift geeigneten Hilfsmittel eigenhändig unterschrieben werden.
(2) Die elektronische Niederschrift muss von dem Notar mit seiner qualifizierten elektronischen Signatur versehen werden.
(3) Elektronische Unterschriften müssen am Schluss der elektronischen Niederschrift bildlich wiedergegeben werden.
(4) Qualifizierte elektronische Signaturen sollen auf einem qualifizierten Zertifikat beruhen, das auf Dauer prüfbar ist. Die signierenden Personen müssen die qualifizierten elektronischen Signaturen selbst erstellen. Am Schluss der elektronischen Niederschrift sollen die Namen der Personen angegeben werden, die diese mit ihren qualifizierten elektronischen Signaturen versehen. Dem Namen des Notars soll seine Amtsbezeichnung beigefügt werden.
(5) An die Stelle der nach diesem Gesetz vorgesehenen Unterschriften anderer Personen treten deren elektronische Unterschriften oder qualifizierte elektronische Signaturen in entsprechender Anwendung der Absätze 1, 3 und 4 Satz 1 bis 3.
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Auf diese Vorschrift verweisen:
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BeurkGBeurkundungsgesetz
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Abschnitt 3 – Sonstige Beurkundungen · Unterabschnitt 1 – Niederschriften
- § 37 – Inhalt der Niederschrift
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… Unterabschnitt 2 – Vermerke
- § 39a – Einfache elektronische Zeugnisse
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Abschnitt 4 – Behandlung der Urkunden
- § 44a – Änderungen in den Urkunden
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Abschnitt 5 – Verwahrung der Urkunden
- § 56 – Übertragung der Papierdokumente in die elektronische Form; Einstellung der elektronischen Dokumente in die elektronische Urkundensammlung
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Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte BeurkG, nicht nur diese Vorschrift):
Zuletzt geändert durch Art. 3 G v. 10.12.2025 I Nr. 320
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 6. Mai 2026